HKR Kitzbühel

Kitzbühel begrüßt ab 4. Februar die Virtus Open

Die Österreicher beim Training am Kitzbüheler Horn Anfang Jänner
25.01.2026

Nach den Hahnenkamm-Rennen ist vor den Virtus Open: Von 4. bis 7. Februar gastieren die Virtus Open erstmals in Kitzbühel. An der internationalen Rennserie nehmen Sportlerinnen und Sportler mit mentaler Beeinträchtigung, Trisomie 21 und Autismus teil. Auf dem Programm stehen Super-G, Riesentorlauf und Slalom.

Während auf dem Hahnenkamm direkt gegenüber noch am Samstag im Anschluss an die Abfahrt die Abbauarbeiten der Hahnenkamm-Rennen begonnen haben, kündigt sich am Kitzbüheler Horn bereits das nächste Ski-Event an. Die Virtus Open, die der Kitzbüheler Ski Club gemeinsam mit dem Österreichischen Behindertensportverband von 4. bis 7. Februar veranstaltet, bringen internationalen Skisport für Menschen mit mentalen Beeinträchtigungen nach Kitzbühel.

Bei den Virtus Open handelt es sich um eine internationale Rennserie, die sich sehr eng am Hochleistungs- und Kadersport orientiert. Neben Titeln und Medaillen zählt vor allem die internationale Vergleichbarkeit der Leistungen zu den zentralen Zielen. In dieser Saison gastiert die Serie neben Kitzbühel auch in Italien, Frankreich und den USA.

Am Kitzbüheler Horn stehen ein Super-G am 5. Februar, ein Riesentorlauf am 6. Februar sowie ein Slalom am 7. Februar auf dem Programm. Der Eintritt ist frei, und die Veranstalter rechnen mit rund 50 Sportlerinnen und Sportlern aus acht Nationen.

Paula Grameiser-Scherl vom Österreichischen Behindertensportverband zeigt sich voller Vorfreude:
„Die Virtus Open in Kitzbühel bedeuten für mich und unser Team weit mehr als ein Rennen – sie stehen für jahrelange Aufbauarbeit, für gelebte Inklusion und für das klare Ziel, Ski Alpin im Mentalbehindertensport paralympisch zu machen. Hier zeigen unsere Athlet:innen, dass sie absolute Höchstleistungen erbringen können.“

Mit dabei sind auch zwei Lokalmatadore aus Aschau in der Gemeinde Kirchberg: Lukas und Thomas Moser. Sie haben sich mit dem Hang auf dem Horn (Brunelle) bereits vertraut gemacht und im Riesentorlauf trainiert. Besonders motiviert ist Thomas Moser – gewann doch erst am Sonntag sein großes Vorbild Manuel Feller auf dem Ganslernhang.


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