HKR Kitzbühel

Kitz Charity Trophy: 270.000 Euro für Bergbauern

Kitz Charity Trophy: 270.000 Euro für Bergbauern
25.01.2026

Auf die Hahnenkamm-Abfahrt folgte am Samstagnachmittag gleich das nächste Highlight – diesmal nicht aus sportlicher, sondern aus wohltätiger Sicht: die Kitz Charity Trophy. Bereits zum 27. Mal wurden bei dem Benefizrennen Spenden für in Not geratene Bergbauern aus Nord-, Ost- und Südtirol gesammelt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: 270.000 Euro kamen in diesem Jahr zusammen.

Vor 27 Jahren fiel der Startschuss zu einer echten Erfolgsgeschichte für den guten Zweck. Auch heuer ging die Kitz Charity Trophy traditionell am Samstag im Anschluss an die Abfahrt auf dem Zielhang der Streif über die Bühne. Das bewährte Prinzip ist seit Beginn dasselbe: Persönlichkeiten aus Sport, Wirtschaft und Showbusiness „stürzen“ sich wagemutig den Zielhang hinunter. Dank treuer Sponsoren und der engagierten Teilnehmer konnten seit der Premiere 1998 insgesamt rund 3,4 Millionen Euro gesammelt werden – allein an diesem Wochenende 270.000 Euro. Zugute kommt die Summe in Not geratenen Bergbauern aus Nord-, Ost- und Südtirol. Zusätzlich wird heuer auch die Franz-Klammer-Stiftung, Wings for Life sowie der Sozialsprengel Kitzbühel bedacht.

Im Renn- und Spendenfieber waren heuer unter anderem Melissa Naschenweng, Kjetil Jansrud, Hannes Reichelt, Hans Knauß, Philipp Schörghofer, Armin Assinger, Harti Weirather, Marlies Raich, Franz Klammer, Felix Neureuther, Maria Riesch, Aksel Lund Svindal, Fritz Strobl, Didier Cuche, Johan Eliasch, Sebastian Vettel sowie Maskottchen Hansi Hahn. Als Renndirektor fungierte Ex-Formel-1-Boss Bernie Ecclestone, für die Show sorgte DJ Ötzi.

Insgesamt nahmen 20 Dreierteams am Rennen teil. Das Erfolgsrezept der Pistengaudi besteht aus einer Mischung aus Können und Glück: Zunächst bewältigen die prominenten Teams einen Riesentorlauf, im Ziel entscheidet dann ein Würfel über das Endergebnis. Die gewürfelte Zahl wird mit der addierten Laufzeit multipliziert – eine Eins gleicht einem Jackpot, eine Sechs kommt einem Sturz gleich. Doch bei allem sportlichen Ehrgeiz stand der Einsatz für die gute Sache klar im Vordergrund.

Auch die Art, wie man ins Ziel kommt, bleibt den Teilnehmern selbst überlassen. Die meisten setzen zwar auf Ski, doch erlaubt ist, was Spaß macht. So waren heuer auch Snowboards im Einsatz – und natürlich Maskottchen Hansi Hahn. „Für einen guten Zweck und der Spaß sind für mich das Wichtigste. So viele Rennen fahre ich sonst nicht mehr, aber hier in Kitzbühel und vor diesem Publikum bin ich gerne dabei“, sagte Streif-Sieger Hannes Reichelt.

Den Sieg holte sich das Team rund um Biogena-Geschäftsführer Stefan Klingelmair gemeinsam mit Philipp Schörghofer und Kjetil Jansrud. Hier geht es zu einem kleinen Rückblick auf das Rennen im ORF. 

Initiator und Organisator der Charity-Veranstaltung ist seit der ersten Stunde die Agentur WWP (Weirather-Wenzel & Partner).

Foto © WWP

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